Oberelbe-Marathon Dresden



Nachdem uns unsere Laufreisen in den letzten Jahren nach Norwegen und zum Bodensee geführt hatten, stand sie in diesem Jahr unter dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah?“. So beschlossen wir Anfang dieses Jahres zum Oberelbe-Marathon (OEM) nach Dresden zu fahren. 7 Läufer und Läuferinnen meldeten sich schließlich für den Halbmarathon an. Leider fielen Günther und Petra wegen Krankheit aus. Veiko nahm zu gleicher Zeit am Hamburg Marathon teil, so dass auch er nicht mitkommen konnte.

Zu uns (Ralf, Susanne, Sylvia, Pico & Mathias) gesellten sich noch die laufbegeisterten Jana und Katrin aus Neuruppin. Auch unsere Freunde von der LG Konradsburg Helga und Klaus-Dieter schlossen sich uns an.

Als Unterkunft hatten wir uns das Ibis-Hotel Liliental ausgesucht, an dem wir uns am Freitagabend verabredet hatten. Dort trafen wir auch Gedscha & Carmen, die zu unserer Unterstützung mitgekommen waren. Im “Brauhaus Watzke Am Ring“ genossen wir einen geselligen Abend. Dort besprachen wir auch unsere Planungen für das Wochenende.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen gingen wir zunächst zur Marathon-Messe im World-Trade-Center. Schon hier war eine angenehme familiäre Atmosphäre zu spüren. An den aufgebauten Ständen konnten wir das eine oder andere Schnäppchen machen und uns fachmännisch beraten lassen.

Danach ging‘s in die Stadt und zu den vielen Sehenswürdigkeiten. Die Semperoper bot uns die Gelegenheit zu einem schönen Gruppenbild mit allen unseren Sportlern und Begleitern.

Nachdem wir zusammen das Elbufer erkundet hatten, war Zeit für eine individuelle Gestaltung des Nachmittags. Museeumsbesuche, eine Kutschfahrt aber auch Shopping standen auf dem Programm.

Später trafen wir uns dann zum gemeinsamen Abendessen wieder. Das eigentlich gute Essen wurde leider durch die eine oder andere Unzulänglichkeit beim Service in der Gaststätte getrübt. Die gute Laune ließen wir uns aber dadurch nicht vermiesen, denn auf den Halbmarathon am nächsten Tag freuten sich alle sehr. Besonders aufgeregt waren Jana und Katrin, die ihr erstes langes Rennen in Angriff nehmen wollten.

Der Start des Laufes war für den Sonntag kurz nach 09:00 Uhr geplant. Da wir dazu mit dem Zug zunächst nach Pirna fahren mussten, hieß es früh aufstehen und um 06:00 Uhr frühstücken. So gestärkt fuhren wir gemeinsam zum Startort nach Pirna.


Bei schönstem Sonnenschein ging’s dann los. Immer an der Elbe entlang auf dem Radweg in Richtung Dresden. Auf den ersten zwei bis drei Kilometern war es noch ziemlich eng. Dann konnte wir von den zahlreichen Zuschauern und Bands angefeuert frei laufen. Jeder natürlich in seinem eigenen Tempo.


Am Blauen Wunder standen Gedscha und Carmen und feuerten uns an. So motiviert fielen die letzten Kilometer dann nicht mehr so schwer.


Im Stadion warteten dann Kerstin, Jean, Amy und Sophie auf uns.

Bei nach wie vor schönstem Wetter erreichten alle unversehrt das Ziel. Die erzielten Zeiten konnten sich durchaus sehen lassen. Gemeinsam genossen wir noch die angenehme Atmosphäre im Stadion, bevor wir uns verabschiedeten und wieder nach Hause fuhren.


Alles in allem war es eine schöne Zeit. die wir zusammen in Dresden verbracht haben.